Karl-Eduard von Schnitzler (1918 - 2001), Journalist, Chef-Kommentator des DDR-Fernsehens und Moderator der Propaganda-Sendung "Der Schwarze Kanal", aufgenommen im … März 1960. Whilst radio signals from international broadcasters like the BBC and the American-backed local station RIAS in West Berlin could be jammed, it was diplomatically and technically awkward to block West German television as it would have been impossible to do so (with any degree of effectiveness) without affecting reception in parts of West Germany as well which (apart from being outlawed by treaty) in turn could have prompted the West Germans to retaliate against Eastern broadcasts. 1: 21.03.1960: ohne Titel (Inhalt: Ziele der Sendung Der schwarze Kanal; Deutschlandpolitik) Signatur: E065-02-04/0001/001 9 Bl. Februar 1988 für über eine Stunde in sowjetische Hoheitsgewässer innerhalb der Zwölfmeilenzone der Sowjetunion südlich der Halbinsel Krim ein. (imago images / Bernd Friedel) Aus heutiger Sicht wirkt die Sendung "Der Schwarze Kanal" des DDR-Fernsehens skurril und schräg. Der Schwarze Kanal: Was Sie schon immer von Linken ahnten, aber nicht zu sagen wagten | Fleischhauer, Jan, Greser & Lenz | ISBN: 9783499629754 | Kostenloser Versand für alle Bücher mit Versand und Verkauf duch Amazon. The band released only one album (one of the first releases of L'Age d'Or), which is now almost impossible to get and was dissolved under dubious circumstances. "Der Klassenkampf geht weiter", sagte Karl-Eduard von Schnitzler in der letzten Ausgabe der DDR-Propaganda-Sendung "Der schwarze Kanal". [1], The programme was hosted by Karl-Eduard von Schnitzler and began on 21 March 1960. Schwarzer Kanal Es kam, am vorletzten Wochenende, ganz anders. Each edition was made up of recorded extracts from recent West German television programmes re-edited to include a Communist commentary. Der Schwarze Kanal was a nice combo from Hamburg, active in the 80's and was named after the East German "Propaganda" television program with Karl-Eduard von Schnitzler. Márta Rafael, die Witwe des im Jahr 2001 verstorbenen Schnitzler, hatte der Zeitung die Verwendung des Titels gestattet. Dieser Artikel behandelt die Fernsehreihe von Karl-Eduard von Schnitzler. Schnitzler selbst äußerte sich zu Beginn der ersten Sendung über seine Absicht und z… Wie auf den Webseiten des Deutschen Rundfunkarchivs als Nachlassverwalter des DDR-Fernsehens ausgeführt ist, zeichnete das DDR-Fernsehen bei Magazinsendungen wie dem Schwarzen Kanal allein die Einspielfilme, nicht aber die live gesprochenen Kommentare und Einleitungen der Moderatoren auf. Im DDR-Bezirk Dresden und in anderen Orten, in denen kein Westempfang möglich war (umgangssprachlich „Tal der Ahnungslosen“) bot Der schwarze Kanal zwar die Möglichkeit, wenigstens Ausschnitte aus Nachrichten von ARD und ZDF zu sehen; sie waren allerdings oft stark gekürzt und aus dem Zusammenhang gerissen, sodass sie kaum als neutrale Informationsquelle dienen konnten. Der Schwarze Kanal hatte seinen festen Sendeplatz am Montagabend vor 22 Uhr. Beinhalten die nachfolgenden Einträge 'IDNR'-Nummern, so ist die Sendung auch als Bewegtbild im Fernseharchiv des DRA überliefert! [15] 2009 strahlte das ZDF die Mockumentary Der schwarze Kanal kehrt zurück aus, die Schnitzlers manipulatorischen Umgang mit Archivmaterial parodiert. Zu späteren Nutzern des Titels siehe: Digitalisierte Sendemanuskripte „Der schwarze Kanal“, 1960–1989 des Deutschen Rundfunkarchivs, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Der_schwarze_Kanal&oldid=205921286, Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-08, „Creative Commons Attribution/Share Alike“, Sendungen des „Schwarzen Kanals“ (auszugsweise bei YouTube). In den ersten Jahren kam Der schwarze Kanal – Wiederholungen ausgenommen – auf Quoten von meist 14 bis 25 Prozent mit großen Abweichungen einzelner Sendungen. Seit 2004 verwendet die Tageszeitung Junge Welt den Titel Schwarzer Kanal für eine wöchentliche Kolumne, die seit 2019 auch als Video und Podcast produziert wird. . Der Schwarze Kanal: »Grüne Aufrüstung« jW. Areas with no reception (black) such as parts of Eastern Saxony around Dresden were jokingly referred to as "Valley of the Clueless" (Tal der Ahnungslosen). Die Wochensendung Der Schwarze Kanal zeigte montagabends, unmittelbar nach der Ausstrahlung des populären Montagsfilms (UFA-Reprisen aus dem Staatlichen Filmarchiv der DDR[6]) jeweils um 21:35 Uhr 20 Minuten lang Ausschnitte von Nachrichten, Reportagen und Polit-Magazinen aus dem Westfernsehen, die Schnitzler, der in 1322 von insgesamt 1519 Ausgaben vor der Kamera stand, mit aggressiver Polemik kommentierte. Recorded & mixed March to September 1988. Oktober 1989 ein letztes Mal mit seiner Sendung "Der schwarze Kanal" im Ost-Fernsehen auf. [3] West German acronyms ZDF and ARD accounted for Zentrales Deutsches Fernsehen Außer Rügen und Dresden (Central German TV except Rügen and Dresden). Die Sendung wurde zeitweise, vor allem in den 1960er und Anfang der 1970er Jahre, in einigen Bereichen als eine Art Pflichtveranstaltung betrachtet. The programme was featured in the 1999 movie, Sonnenallee and the 2019 TV series Deutschland 86. The programme ceased broadcasting on 30 October 1989, just ahead of the opening of the borders with the west on 9 November, at which point the East German television service declared itself "free of government interference"[4] before merging less than a year later with its formerly rival West German television networks as a result of German reunification. Der schwarze Kanal in musealer Umgebung. Oktober 1989 nach 1519 Folgen die Sendung ab. In den beiden letzten Versionen seit Ende der 1970er Jahre war er mit einem schwarz-weiß-rotem Brustband abgebildet, den Farben des Deutschen Reichs. Der Schwarze Kanal veröffentlichte nur ein Album (als eine der ersten Bands bei L'Age D'Or), welches heute kaum noch zu bekommen ist und wurde unter dubiosen Umständen aufgelöst: Sänger Harro Petersen wurde 1990 in Dresden bei einem Banküberfall verhaftet und verschwand wohl während oder nach dem anschließenden Prozess. Der Schwarze Kanal. Der schwarze Kanal - Einführung - Die im Historischen Archiv des DRA archivierten Sendemanuskripte Der schwarze Kanalsind aus der Tätigkeit Karl-Eduard von Schnitzlers als Autor und Moderator der Sendereihe zwischen 1960 und 1989 entstanden. Die Sendung startete am 21. So wurde die Sendung, wenn auch bei über die Jahre sinkenden Einschaltquoten, selbst zum Dokument deutsch-deutscher Zeitgeschichte. TCL TS9030 RAY DANZ Soundbar mit Subwoofer (3.1-Kanal-Sound, 540W max. Das Flaggschiff der ostdeutschen Medienfront, auch "Sudel-Ede" genannt, wirkte bei diesem seinem letzten Auftritt vergleichsweise zahm. Im März 1960 auf dem Höhepunkt der Auseinandersetzungen des Kalten Krieges erschien Der Schwarze Kanal erstmals auf dem Bildschirm. [9], Schnitzler, der ursprünglich bei der BBC und beim Nordwestdeutschen Rundfunk gearbeitet hatte, war einer der bekanntesten Kommentatoren der DDR-Medien. Der schwarze Kanal kehrt zurück ist ein satirischer Geschichtsfilm der Autoren Werner Martin Doyé und Andreas Wiemers. Auch Wolf Biermann schmähte Schnitzler am 1. Am 21. Der Vorspann der Sendung wurde mehrmals neu produziert. Der schwarze Kanal ("Il canale nero") è stato un programma televisivo di propaganda politica trasmesso ogni settimana dal 1960 al 1989 dalla Deutscher Fernsehfunk (DFF) … Finde die neuesten Titel, Alben und Bilder von Der schwarze Kanal. Karl-Eduard von Schnitzler written, compiled and hosted the show, where he commented on television footage from West Germany (this was because West German TV could be received in most of the DDR), and he bowdlerised them and commented … Erhalten geblieben sind rund 350 der 1519 Folgen des Schwarzen Kanals, die von westlichen Einrichtungen während der Liveausstrahlung des DDR-Fernsehens aufgezeichnet wurden. Es ist der Kanal, auf welchem das westdeutsche Fernsehen sein Programm ausstrahlt: Der Schwarze Kanal. Der Titel der Sendung zielte auf die die Inhalte des westdeutschen Fernsehens ab, das wie die dortige politische Führung in der Regel die Existenz der DDR mit allen Mitteln in Frage stellte. Er kam jede Woche auf den Bildschirm, und er nannte sie ,Der schwarze Kanal‘, womit das westdeutsche Fernsehen gemeint war, ,schwarz‘ sollte wohl heißen: CDU und schmutzig.“[4], Die Medienobservationen des Philologischen Instituts an der Ludwig-Maximilians-Universität München bezeichneten seine Beiträge als „polemisch-aggressive Haßtiraden“.[5]. In den ersten Versionen wurde ein schwarzer Abwasserkanal angedeutet. Seit den 1960er Jahren war eine Animation zu sehen, bei der über mehreren Fernsehantennen die Logos der westdeutschen Fernsehanstalten ARD und ZDF kreisten. Zumeist wurde er in respektvoll-ambivalenter Weise „Karl-Eduard“ genannt. Karl-Eduard von Schnitzler, für manche der meistgehasste Mensch der DDR, trat am 30. Pure Propaganda: Ursprünglich sollte "Der Schwarze Kanal" westdeutsche TV-Zuschauer ideologisch beeinflussen, später dann aber DDR-Bürger vorm "Unrat" des Westfernsehens warnen. Propaganda im DDR-Fernsehen Vor 60 Jahren startete "Der schwarze Kanal". Im Falle des Schwarzen Kanals sind weder die Aufzeichnungen der Kommentare des Autors und Moderators Schnitzler überliefert, noch die Einspielfilme, die aus Ausschnitten des Westfernsehens bestanden, weil Schnitzler sie zumeist schon wenige Tage nach der Ausstrahlung vernichten ließ. Im Jahr 1992 strahlte der ORB einen Ende 1991 neu produzierten „allerletzten Schwarzen Kanal“ aus, mit selbstgeschriebenen und -vorgetragenen Kommentaren Schnitzlers. Es sollte den reaktionären Charakter der Bundesrepublik symbolisieren. [1] Sie war eine Antwort auf die zwischen 1958 und 1960 im Abstand von drei Monaten von der ARD ausgestrahlten Fernsehsendung Die rote Optik, in der Thilo Koch, der Leiter des West-Berliner Studios des Norddeutschen Rundfunks, Ausschnitte aus Sendungen des DDR-Fernsehens als Propaganda analysierte. Im Stil einer klassischen Fernsehdokumentation erzählen sie eine weitgehend erfundene Geschichte. Der Schwarze Kanal wurde 1989 von ehemaligen Mitgliedern der Band l'Attentat gegründet. [8], Das Deutsche Rundfunkarchiv wirft Schnitzler vor, durch sinnentstellende Kürzungen von Szenen und speziell geordnete Abfolgen von Ausschnitten Aussagen manipuliert zu haben. 30.10.1989: Der "Schwarze Kanal" zum letzten Mal im DDR-Fernsehen Im "Schwarzen Kanal" widmete sich Chefkommentator Eduard von Schnitzler im Sinne … Der schwarze Kanal als polarisierende Sendung ist somit ein ganz eigener Teil unter der Serie "DDR TV ARCHIV" und gerade für die Generation 89/90, welche die DDR so nie erlebt hat ist das auch ein interessanter und lehrreicher Blick in die Vergangenheit und auf die DDR sowie die Manipulation über die Medien! Am Ende nahm ein Bundesadler darauf Platz. The name and the concept of the programme were originally a reaction to a West German programme named Die rote Optik ("The red viewpoint") authored by journalist Thilo Koch, which ran between 1958 and 1960 and analysed East German television clips. Zum Start der Sendung wollte Schnitzler breite Zielgruppen „von Lieschen Müller bis Dr. Lieschen Müller“ erreichen, in den 1970er Jahren habe der Fokus zunehmend auf Parteifunktionäre, Offiziere der NVA, denen der Konsum westlicher Fernsehsendungen untersagt war, Lehrer, Journalisten und andere Gruppen gewechselt: Multiplikatoren, die Schnitzlers Polemik aufnahmen[7] und interessierten Bürgern ausgewählte westliche Nachrichten nebst ideologischer Interpretation zu präsentieren. Der Zwischenfall im Schwarzen Meer 1988 war ein Zwischenfall zwischen der US Navy und der sowjetischen Marine im Schwarzen Meer.. Der Lenkwaffenkreuzer Yorktown und der Zerstörer Caron drangen am 12. Title graphic for East German television programme. [2] Although the programme was primarily intended for domestic (East German) consumption, the programme makers (at least in the early days) hoped that those in the West who could receive DFF would also watch. Sie war eine Antwort auf die zwischen 1958 und 1960 im Abstand von drei Monaten von der ARD ausgestrahlten Fernsehsendung Die rote Optik, in der Thilo Koch, der Leiter des West-Berliner Studios des Norddeutschen Rundfunks, Ausschnitte aus Sendungen des DDR-Fernsehens als Propaganda analysierte. Ende der 1970er Jahre erreichte sie kaum noch zweistellige Werte und sank kontinuierlich weiter mit durchschnittlichen Quoten um drei bis fünf Prozent bis zur Einstellung. Der Titel Der schwarze Kanal war eine Anspielung auf diese Sendung. Ähnliche Videos zu 'Der schwarze Kanal 1985 1/2' auf MOTOR-TALK. Der Artikel ist aus dem Amazon Warehouse im Zustand "Gebraucht - Wie Neu" für 250,10€ zu erwerben. Der Chefkommentator Karl-Eduard von Schnitzler widmete sich im Sinne der SED-Propaganda einzelnen Ausschnitten von Sendungen des Westfernsehens, also der Fernsehprogramme aus der Bundesrepublik Deutschland. From 1960 up until the fall of the Berlin Wall, "Der Schwarz Kanal" influenced Monday evening TV schedules in the communist East Germany. [14] In den 1980er Jahren nannte sich eine Vorgängerformation der Band Blumfeld Der Schwarze Kanal. Das Publikum, das sich am Hamburger Vorwahlabend aufs Kabarettprogramm eingestellt hatte, reagierte verwundert oder erbost. Und ihm werden wir uns von heute an jeden Montag zu dieser Stunde widmen, als Kläranlage gewissermaßen.“. Stellvertretend agierten unter anderem auch Günter Herlt, Ulrich Makosch sowie Heinz Grote, die einen weniger aggressiven Duktus pflegten. Die Titelmelodie bestand aus experimenteller Musik mit Blasinstrumenten und elektronischen Instrumenten. "Die digitalisierten Sendemanuskripte - Der schwarze Kanal", "East Germany Struggles, 5 Years After Wall Fell", https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Der_schwarze_Kanal&oldid=966109582, Short description with empty Wikidata description, Wikipedia articles with WorldCat-VIAF identifiers, Creative Commons Attribution-ShareAlike License, This page was last edited on 5 July 2020, at 04:24. 250,10€ Läuft bis 15.12.2020 eingestellt am 13. In der Bundesrepublik war die Sendung ebenfalls bekannt und machte Schnitzler zum bekanntesten DDR-Journalisten. Der Schwarze Kanal Alle Beiträge Fleischhauers Abschied Jetzt ist Schluss! Nr. November 2020 um 18:04 Uhr bearbeitet. Der schwarze Kanal ("The Black Channel") was a series of political propaganda programmes broadcast weekly between 1960 and 1989 by East German television Deutscher Fernsehfunk. Die Sendung startete am 21. [2], The geography of the divided Germany meant that West German television signals (particularly ARD) could be received fairly readily in most of East Germany. The name "Black Channel" is a play on words: in the German language "black channel" is a euphemism by plumbers for a sewer (compare English soil pipe). Die Vereinigten Staaten beriefen … In späteren Jahren galt wegen seiner ähnlich agitatorisch-polarisierenden Wirkung das zwischen 1969 und 1988 ausgestrahlte ZDF-Magazin mit Gerhard Löwenthal als Pendant. B. Presseausschnitte, Fotografien, Zuschauerbriefe und Wortbeiträge, zur Verfügung. Schnitzler legte in seinen Sendungen auch den Finger in tatsächliche Wunden des verfeindeten Westens, wenn auch oft polemisch überzeichnet. Weitere Sprecher der Sendung waren Götz Förster, Volker Ott und Albert Reisz, die allerdings nur wenige Ausgaben kommentierten. Der schwarze Kanal ("The Black Channel") was a series of political propaganda programmes broadcast weekly between 1960 and 1989 by East German television Deutscher Fernsehfunk. [2] According to some sources official surveys gave a programme a 5% audience figure.[2]. So wurde der Inhalt des Schwarzen Kanals zum Beispiel im Politunterricht bei der Armee (NVA oder Grenztruppen) und für den Staatsbürgerkundeunterricht in der Schule verwendet.